Private Krankenversicherung Vergleich

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Private Krankenversicherung Vergleich

Ob die private Krankenversicherung für die eigene Gesundheitsversorgung eine Alternative darstellt, ist von mehreren Faktoren wie Einkommen, Berufsstand und Gesundheit abhängig. Auch wenn es in beinahe regelmäßigen Abständen in den Medien zu Meldungen über Beitragserhöhungen kommt, können sich die privaten Kassen nicht über zu wenig Zulauf beklagen. Denn auch die Vorteile der PKV sprechen eine klare Sprache: Besserer Service wie geringere Wartezeiten, Behandlung durch den Chefarzt im Krankenhaus und Unterbringung im Einbettzimmer sind schon nahezu klassische Argumente, die für eine PKV sprechen.

Für Arbeiter und Angestellte ist der Wechsel von der gesetzlichen in die PKV in erster Linie vom Einkommen abhängig. Das Mindest-Bruttoeinkommen muss pro Monat bei mindestens 4.237,50 Euro (Stand: 2012) liegen. Unabhängig davon können Selbständige, Freiberufler und Beamte jederzeit einen Wechsel vollziehen. Dennoch bleibt jeder Antrag eine Einzelfallentscheidung, bei welcher der gesundheitliche Zustand, Alter und Geschlecht mitentscheidend sind.

Der monatliche Beitrag für private Krankenversicherungen wird individuell berechnet. Tarifvergleiche sind also nur bedingt aussagekräftig und erlauben bestenfalls einen groben Überblick. Kunden haben hier jedoch die Möglichkeit, den Preis mitzugestalten, indem Sie bestimmte Optionen und Leistungen außen vor lassen. Wer beispielsweise keine Brille oder Kontaktlinsen benötigt, kann die Zuschüsse und Erstattungen für Sehhilfen weglassen. Darüber hinaus lassen sich Leistungen wie Einzelunterbringung im Krankenhaus oder die Auszahlung von Krankentagegeld abwählen. Zusätzliche Einsparungen beim Tarif können über eine höhere Selbstbeteiligung erzielt werden.

Stiftung Warentest nimmt die Private und GKV Krankenversicherungssysteme unter die Lupe

 

Die vereinfachten Bedingungen bei einem Wechsel in die PKV lassen immer mehr gut verdienende Angestellte, Selbstständige und Beamte über eine Veränderung nachdenken. Besonders attraktiv erscheinen den Kassenpatienten u.a. kurze Wartezeiten und die Behandlung durch den Chefarzt. Vor- und Nachteile beider Systeme hat nun die Stiftung Warentest untersucht.

Klarer Vorteil der Privaten Krankenversicherung (PKV): Sie hält eine breitere Auswahl an Leistungen für ihre Versicherten bereit. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) jedoch bietet im Gegensatz zur PKV die Möglichkeit der Familienversicherung an. Experten warnen vor allem Selbstständige und Angestellte vor einem übereilten Weggang aus der GKV. Grund: Sollte eines Tages die Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse anstehen, ist dies – wenn überhaupt – nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Beihilfeberechtigte Beamte fahren hingegen besser mit der PKV.

PKV für geringverdienende Selbstständige?

 

Besonders Selbstständige sollten sich die Entscheidung für die Private bzw. Gesetzliche Krankenversicherung gut überlegen und sich dessen bewusst sein, dass ihr Einkommen unregelmäßig sein und streckenweise sehr gering ausfallen kann, was meist in der Existenzgründungsphase der Fall ist. Deshalb müssen Versicherte mit geringen Einkünften in der gesetzlichen Krankenkasse auch nur einen Mindestbeitrag von ca. 285 Euro im Monat (ermäßigt: ca. 190 Euro) zahlen. Dies ist allerdings oftmals mehr, als in der Privaten Krankenversicherung fällig wäre. Steigt das Einkommen, wird der Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung schnell sehr viel teurer, den dann greift der Beitragssatz von 15,5% vom Einkommen. Dazu kommt noch die Pflegeversicherung.

Privat versicherte Angestellte haben den gleichen Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss, wie in der GKV. Für Beamte gilt: Sie müssen sich nur zu dem Anteil privat versichern, der nicht vom Dienstherrn zu den Behandlungskosten übernommen wird. Da von den gesetzlichen Kassen der volle Beitrag erhoben wird, ist die Private Krankenversicherung für Beamte in der Regel vorteilhafter.

Seit Anfang 2011: Vereinfachte Bedingungen für einen Wechsel in die PKV

 

Bisher galt für Angestellte eine Wartezeit von drei Jahren, innerhalb derer sie ein monatliches Mindesteinkommen vorweisen mussten. Nach einer Sonderregelung der Gesundheitsreform entfällt diese Wartezeit. Das bedeutet: Sobald ein Angestellter im Jahr 2010 die Versicherungspflichtgrenze von mindestens 4.162,50 Euro (für das Jahr 2010) überschritten hat, kann er sich im Jahr 2011 sofort privat krankenversichern. Zum Vergleich: In der Gesetzlichen Krankenversicherung müssen Arbeitnehmer mit o.g. Einkommen den Maximalbeitrag von über 300 Euro pro Monat (incl. Pflegepflichtversicherung) zahlen – und dies ist lediglich der Arbeitnehmeranteil.

 

Fazit

Nach dem Vergleich kam die Stiftung Warentest zu diesen Ergebnissen: Ein Wechsel in die Private Krankenversicherung eignet sich insbesondere für Beamte. Familien hingegen sind dank der kostenlosen Familienkrankenversicherung besser in der gesetzlichen Krankenversicherung aufgehoben.

 

Einstiegsalter:

Je jünger der Versicherungsnehmer ist, desto besser. Das Einstiegsalter wirkt sich sehr stark auf den zu zahlenden Beitrag aus.

 

Selbstbehalt:

Jede Versicherung bietet Tarife mit Selbstbehalt an. Der Selbstbehalt drückt den Beitrag nach unten und kann in seiner Höhe gewählt werden; 250 €, 500 € oder auch 1000 €. Je höher der Selbstbehalt, desto geringer der monatliche Beitrag.

 

Beitragsrückerstattung:

Während immer mehr gesetzliche Kassen Bonusprogramme mit kleinen Beitragsrückzahlungen entwickelt haben, zahlen einige private Versicherer sogar bis zu fünf Monatsbeiträge an den Kunden zurück. Allerdings nicht in Form eines Bonus-Programms, sondern nur bei Leistungsfreiheit – sprich die Versicherung musste über das ganze Jahr keine Rechnungen für den Kunden begleichen.

 

Krankenhausleistungen:

In den einzelnen Tarifen kann zwischen Ein-, Zwei- oder Mehrbettzimmern ausgewählt werden. Ebenso besteht die Möglichkeit die Behandlung durch einen Chefarzt durchführen zu lassen.

Vorteile der PKV im Überblick:

  • besserer Zahnersatz
  • Zweibett- oder Einbettzimmer
  • Chefarztbehandlung

Nachteile der PKV im Überblick:

  • Einstiegsalter und Gesundheits-Level abhängig

 

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